Smartphones und Tablets ermöglichen heute den Zugriff auf das Internet von jedem Punkt der Erde. Auch im Bereich der Automobile kehrt dieser Trend ein.

Hersteller müssen sich umstellen

Ob Navigationsgeräte, die sich die aktuellen Verkehrsdaten aus dem Internet holen, Autoradios mit Zugriff auf den Musikdienst Spotify und das Senden von automatischen Fehlerberichten bei Pannen direkt an die Werkstatt, dass ist heute alles schon möglich. Die Automobilindustrie hat in den letzten Jahrzehnten immer wieder ihre Meinung durchgesetzt und das Umfeld hat entsprechend reagiert, durch die Einrichtung von Umweltzonen, die Mineralölsteuer und Co. Das Internet existiert jedoch schon sehr lange und bildete sich nicht erst durch die Automobilhersteller, deshalb müssen diese sich jetzt erstmals etwas anpassen.

Kunden sind ungeduldig

Die Kunden möchten nicht länger auf die neuen Technologien im Auto warten, wenn sie diese bereits auf dem Handy bereits nutzen können. Die Industrie ist also am Zug, Multimedia-Funktionen in die Autos einzubauen. Mittlerweile bieten auch immer mehr Automobilhersteller die Nutzung von verschiedenen Apps auf den Infotainment-Systemen. Audi hat sich bereits dazu geäußert und angekündigt, dass sie noch einen Schritt weiter gehen möchten. So sollen die Systeme zur Unterhaltung und Information mit dem Betriebssystem Android aus dem Hause Google in den Audi-Modellen funktionieren.

Vernetzung des Autos mit anderen Geräten

Auch das Auto gesellt sich langsam zum Internet der Dinge. Im Internet der Dinge kommunizieren verschiedene Geräte, unabhängig vom Nutzer, miteinander und regeln bestimmte Vorgänge automatisch. Ford hat jüngst ein Konzept vorgestellt, bei dem das Auto automatisch mit dem Wecker kommuniziert. Wenn der Verkehr auf dem Weg zur Arbeit zäh fließt oder der Weg durch einen Stau länger wird, klingelt der Wecker entsprechend früher. Mercedes hat eine Smartwatch als Extra für seine Autos entwickelt, hier kann unter anderem der Tankinhalt eingesehen werden. Bei Renault wird man in der Zukunft das Reiseziel über das Smartphone festlegen können und die Temperatur des Innenraums anpassen können, auch wenn man gar nicht im Auto sitzt. Im Tesla kann man sogar noch mehr, nämlich das Dach von jedem Ort der Welt öffnen oder schließen und den Ladestand der Batterien überprüfen.

Mobiles Internet für die Unterhaltung

Tesla hat in seinem Model S eine Internetverbindung per UMTS und macht das Auto damit zu einer Art Smartphone auf Rädern. Das Navigationsgerät hat ständig die aktuellsten Karten. Auch Musik und Filme können direkt aus dem Internet von den entsprechenden Anbietern gestreamt werden. Außerdem können die Apps bei der Parkplatzsuche helfen und wichtige Informationen für den Rettungsdienst bereitstellen, falls man in einen Unfall verwickelt werden sollte.



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Dienstag, Dezember 2nd, 2014 at 13:57
Category:
Allgemein
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