Die Liste elektronischer Zusatzausstattungen bei aktuellen Autos ist lang und vor allem teuer. Die Hersteller lassen sich Extras wie Navigations- und Multimediasystem, Datenspeicher und Onlinezugang nach wie vor gut bezahlen. Als Besitzer eines aktuellen Android-Smartphones haben Sie jedoch zu jeder Zeit mehr Rechenpower bei sich, als die Mondlandefähre Eagle der Mission Apollo 11. Höchste Zeit also, diese Power endlich in die Fahrzeugelektronik zu übertragen.

Apps für Autos

Moderne Android-Smartphones verfügen längst über sehr leistungsfähige Navigationsapps zum Online- oder Offlinegebrauch. Deren Bedienung entspricht dabei weitgehend den bekannten Bedienkonzepten eines Smartphones. Über Onlinespeicher oder großzügig dimensionierte Speicherkarten besteht jederzeit Zugriff auf eine umfangreiche Musik- und Videosammlung. Email- und Messengerprogramme erlauben auch mobil eine private wie berufliche Kommunikation und den Gebrauch sozialer Netzwerke. Aus gutem Grund ist der Gebrauch von Telefonen während der Autofahrt durch den Fahrer verboten. Höchste Zeit also, endlich für eine bessere Integration des Smartphones in die Bordelektronik des Autos zu sorgen.

Google verbündet sich mit Autoherstellern

Zur CES 2014 hat Google in Las Vegas die Open Automotive Alliance vorgestellt. Im Bündnis mit den Autoherstellern GM, Audi, Honda und Hyundai will der Androidhersteller zusammen mit dem Chipproduzenten Nvidia technische Neuerungen schneller zur Marktreife bringen. Im Fokus des neuen Bündnisses stehen dabei neuartige Formen der Integration von Android-Smartphones in die Infotainmentsysteme der jeweiligen Fahrzeuge. Smartphoneapps sollen in Zukunft auf die Displaysysteme der Fahrzeuge zugreifen können. Der Fahrer erhält so die vom Smartphone bekannte Nutzeroberfläche. Weiter gehende Pläne sehen die Entwicklung weiterer Cockpitelektronik auf Basis des mobilen Betriebssystem Android vor.



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Mittwoch, Januar 29th, 2014 at 10:53
Category:
Allgemein
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